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Die "Glorreichen Sieben"- 3 Wochen in Norwegen

v.l.n.r. Ricardo, Benjamin, Janine, Anne-Marie, Hendrikje, Beate Lücke und Anne-Katrin

„God dag“!
Vom 01.05. – 21.5.2010 machten 6 Auszubildende des 2. Lehrjahres Koch/ Beikoch gemeinsam mit ihrer Betreuerin Beate Lücke Norwegen „unsicher“.
Vestby Vidergäende skole ist die Berufsschule in der Region Moos, südlich von Oslo, wo unsere Azubis 3 Wochen lang norwegische Gerichte sowie Spezialitäten kennenlernten und zubereiteten. Unseren Azubis sollte die Möglichkeit gegeben werden, die Gastronomie und Hotellerie, aber auch Land und Leute kennenzulernen. Damit kann ihnen das internationale Flair der HoGa-Branche anschaulich verdeutlicht werden und sie erfahren, dass es in ihrem Beruf auch interessante Arbeitsstellen im Ausland gibt. Der Austausch sollte aber auch Anreiz für gute Ausbildungsergebnisse sein.

 

Per Espen demonstriert die Herstellung von Kransekake- einem norwegischen Weihnachtsgebäck

 

Über Auslandspraktika sprechen die Jugendlichen, sie geben Erfahrungen und Erlebnisse an Mitazubis weiter. Die persönlichen Eindrücke, die jeder Teilnehmer von diesem Austausch behalten wird, tragen, das bestätigen unsere Erfahrungen aus vorangegangenen Projekten mit Auszubildenden Köchen und Hotelfachkräften unserer Einrichtung, sehr positiv zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit bei.

Norwegische Bollerbrötchen wurden mir Erfolg gebacken


Innerhalb des Austausches war auch ein fachliches und kulturelles Rahmenprogramm vorgesehen.

Besuch im Naturpark und Berghof Langedrag

 

Neben dem Norwegischen Olympische Museum in „Lillehammer“, wo die Geschichte der Olympischen Spiele von der Antike um 776 v. Chr. bis zur Gegenwart dargestellt wird, dem Besuch des Naturparks und Berghof Langedrag, wo es in einem 2-tägigen Ausflug um Natur-Tiere und Ernährung ging, dem aktiven Tontaubenschießen, erlebten sie unter anderem auch am 17.05.2010 den norwegischen Nationalfeiertag, der sie sehr beeindruckte und begeisterte.

 

Vor allem die tolle Landschaft hat den Azubis gut gefallen, allerdings können sich alle nicht vorstellen, in Norwegen zu wohnen. Die Mentalität der Norweger, unter dem Motto „komm´ ich heute nicht, komm´ ich morgen“, sei ihnen einfach zu „langsam“… .
Dass sie 24 Stunden, Tag und Nacht, zusammen waren, hat ihnen meist gut gefallen, einige von ihnen können sich sogar vorstellen, den Austausch zu wiederholen.
Dieser 3. Azubiaustausch beruht auf Gegenseitigkeit. Vom 05.04.-18.04.2010 weilten 6 norwegische Azubis im AFZ in Rostock.
Bei erfolgreicher Teilnahme gibt es durch die jeweilige Gastgebereinrichtung einen Europäischen Mobilitätspass.
Finanziert wird das GJØRDET-Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und auf norwegischer Seite vom UTDANNINGS OG FORSKNINGSDEPARTEMENTET.

Janine hat während des Azubiaustausches Tagebuch geführt. Hier einige Auszüge.


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