
In der 2. Augustwoche fand im 20. Jahr der Deutschen Einheit die 20. Hanse Sail in Rostock statt.
Die Hanse Sail Rostock hat mit ihrer 20. Auflage ihren nationalen und internationalen Ruf als attraktives und friedliches Fest an und auf dem Wasser kräftig unterstrichen und konnte neue Akzente setzen. Der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Roland Methling freute sich, „dass die Sail mit allen Attributen einer 20-Jährigen aufwarten konnte: jugendlich, schön, umworben, durch die Medien und die Besucher
tausendfach beschrieben, fotografiert und gefilmt. 
Die vielfältigen Angebote der 20. Hanse Sail wurden gut angenommen. Alleine ca. 28.000 Mitsegler heuerten auf Traditionsschiffen an, etwas mehr als 2009. Auch die Deutsche Marine, seit 1991 Partner der Sail, zeigte sich zufrieden: Der Tender „Werra“ und das Schnellboot S 73 „Hermelin“ registrierten bei „Open-ship“ jeweils 5.000 Besucher. Den Marinestützpunkt Hohe Düne besuchten im Rahmen des „Offenen Stützpunkts“ ca. 10.000 Interessierte. Dicht umlagert waren die Hanse-Sail-Bühne und die des NDR, wo z.B. am Samstagabend beim Auftritt von Aura Dione fast 11.000 Zuschauer gezählt wurden.

Auch zur 20. Sail vom 5.- 8. August 2010 standen wieder die Traditionssegler und Museumsschiffe, darunter viele 80-, 90- und über Hundertjährige im Mittelpunkt des größten Volksfestes. Seit 1991 nahmen über 1.050 Gastschiffe aus über 30 Nationen an der Hanse Sail teil, die über 3.700 Mal die Häfen der Hansestadt anliefen, die ältesten davon stammen aus Bismarcks Zeiten. 
Zu den besonders ehrwürdigen Alten gehörten zur Jubiläums-Sail die beiden ältesten und größten noch aktiven Windjammer der Welt, die 89-jährige russische SEDOV aus Murmansk und die in Kaliningrad Beheimatete KRUZENSHTERN (Baujahr 1926). Wesentlich jünger, aber nicht weniger attraktiv, war die 109 Meter lange DAR MLODZIEZY (Baujahr 1982) aus Polen.
Fotos: (1) Archiv Hanse Sail Rostock (2-4) B. Sturzrehm
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